Unsere Gäste aus Brünninghausen gewannen am Sonntag völlig verdient mit 1-3 (0-1) im heimische ESO-Stadion.

Damit ist die stolze Auftaktserie von vier Siegen Geschichte. Leider war mit dieser Niederlage auch der Verlust der Tabellenführung verbunden.

Dominante Gästezentrale

Von Spielbeginn an drückten die Gäste der Partie ihren Stempel auf. Sie waren überlegen und hatten in der ersten Hälfte eine Reihe von Torchancen.

Auffällig stark waren die beiden zentralen Mittelfeldspieler Florian Gondrum und Ex-Borusse Onur Tekin. Die beiden dominierten die Zentrale nach belieben und zogen von dort das Spiel der Blau-Weißen auf. Auch in den meisten Zwei- und Luftkämpfen sowie beim einsammeln der zweiten Bälle hatten sie die Nase vor ihren Kontrahenten.

Der dadurch aufkommende Druck sorgte auch für eine Reihe von Eck- und Freistößen. Eine davon nutze der bärenstarke Ex-Iserlohner Sebastian Lötters (8.)  bereits früh zur verdienten Führung.

Danach war es Torwart Dustin Heberlein zu verdanken, dass bis zur Pause kein weiteres Unheil über unsere Mannschaft hereinbrach. Er glänzte mit drei prächtigen Paraden und war bester Dröscheder.

Zwei weitere Gäste-Chancen verfehlten haarscharf das Ziel. Viele vielversprechende Angriffe liefen über die starke rechte Seite des FCB, auf der Ex-Iserlohner Dominik Deppe zusammen mit Patrick Trawinski oft gefährlich in die Flanke kam.

Dröscheder Offensivspiel lahmt

Wie zuletzt in Hassel und phasenweise gegen Wickede, wurden die Offensivbemühungen unserer Mannschaft wieder früh unterbunden. Oft wurden die Bälle bereits im Mittelfeld verloren, so das unsere Flügelspieler wieder in der Luft hingen. Zu selten kamen brauchbare Bälle dort an.

Öffnende und beschleunigende Diagonal- und Vertikalbälle waren zuletzt Mangelware. Oder sie finden oftmals nicht ihre Adressaten.

Bis zur Pause konnte unsere Mannschaft nur einen vielversprechenden Angriff starten der zu einer Halbchance durch Pascal Urumis führte.

Auch nach dem Wechsel änderte sich das Bild zunächst nicht. Die Gäste hatten die Kontrolle und als in der 59. Minute Florian Gondrum über rechts ungehindert Patrick Trawinski bediente, bildete die 2-Tore-Führung auch den Spielverlauf ab.

Doch dann gelang kurze Zeit später der erste gefällige Angriff unserer Mannschaft. Aziz Slimi wurde über rechts freigespielt und seine präzise Flanke konnte Torjäger Kingsley Nweke (64.) aus kurzer Distanz verwandeln. Das tat dem Spiel unserer Mannschaft gut und es kam zu einer 15-minütige Drangphase mit Chancen für Haris Dzafic und Kingsley Nweke.

Aber gerade, als die zahlreichen Dröscheder Anhänger unter den 370 Zuschauern auf eine spannende und erfolgreiche Crunch-Time hoffen durften, kamen die Gäste nach einem Stellungfehler in der Dröscheder Hintermannschaft zum 3-1. Den Treffer erzielte wiederum Patrick Trawinski (77.) über die rechte Angriffsseite.

Damit war die Partie entschieden, zumal Kubilay Tekin vier Minuten später die gelb-rote Karte bekam. Routiniert brachten die Gäste das Spiel über die Zeit und konnten im Anschluss ausgelassen jubeln.

Niederlage kann auch kraftvoll wirken

Klar ist eine Niederlage immer ärgerlich. Aber in Dröschede wurde trotz der vorherigen Siege nicht alles in den Himmel gelobt. Genauso wenig ist jetzt nach der Niederlage alles schlecht.

Diese Niederlage hatte bereits in der Vorwoche beim glücklichen Erfolg in Hassel ihren Vorboten geschickt. Von daher dürfen Trainer, Mannschaft und Anhänger mit der Ausbeute von aktuell 12 Punkten aus fünf Partien hochzufrieden sein.

Wichtig ist jetzt, dass man die richtigen Schlüsse aus den beiden letzten Partien ziehen kann und die Ursachen für das zuletzt lahmende Offensivspiel findet. Dann kann man dieses Manko auch möglichst adäquat beheben.

Niederlagen können durchaus inspirierend wirken, wenn man grundlegend und verantwortlich damit umgeht. Und genau diese Fähigkeit darf man unserem Trainerteam und unseren Spielern zutrauen.

 

 

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