Die atemberaubende Heimpremiere gegen Sodingen (5-4)  ist verarbeitet. Seit Dienstag richten sich die Blicke von Mannschaft und Trainer-Team auf die Partie bei Concordia Wiermelhausen.

Im dortigen Bochumer Stadtteil hat der Staffelleiter am Sonntag um 15:00h den ersten Auswärtsauftritt unserer Mannschaft geplant. Gespielt wird auf dem Kunstgrün in der Glücksburger Str. 25 in Bochum.

Dörfliches Flair mitten im Ruhrpott

Wer die Anlage von Wiemelhausen betreten würde, ohne vorher den Weg durch Bochum absolviert zu haben, würde den Verein eher in ländlicher Region vermuten. Auffällig ist das bunte  und herzliche Vereinsleben rund um das Vereinsheim.

Ein Wohlfühlfaktor auch für die Spieler. So erlebte auch Nikolas Friedberg seinen Ex-Verein und freut sich auf die Rückkehr an seine letztjährige Wirkungsstätte.

Viel ist von den Mitgliedern liebevoll in Eigenregie hergestellt, instandgehalten oder verbessert worden. Das angenehme Klima im Club ist auch für Gäste spürbar. Es erinnert ein wenig an die Begebenheiten in Dröschede.

Klare Stärken in der Offensive

Wiemelhausen ist eindeutig eine Offensivmannschaft. Die Mannschaft definiert sich über Ballbesitz- und Kombinationsfußball. So beendete Concordia die abgelaufene Spielzeit auf dem 6. Platz. 

Zahlreiche erzielte Treffer und Torchancen waren ein Markenzeichen des Teams. Aber für eine Mannschaft aus dem oberen Drittel wurden in der letzten Saison auch zu viele Gegentreffer kassiert. 

Dieser Trend scheint sich fortzusetzen, denn am ersten Spieltag unterlag das Team beim Topfavoriten DSC Wanne Eickel mit 5-1 (2-1). Nach einem personellen Umbruch wird Wiemelhausen von den meisten Experten nicht so stark, wie in der vergangenen Saison eingestuft.

Ein Garant für die Tore ist Torjäger Xhino Kadiu. Der kombinationsstarke Goalgetter hatte in der verkürzten Vorsaison 13 Treffer auf seinem Konto. In der Saison 2018/19 wurde er mit 28 Treffern Torschützenkönig der Westfalenliga! 

Mit seiner Schusstechnik, gepaart mit Täuschungen und Drehungen auf engen Räumen und seinem Torriecher vor dem Tor, gehört er zum Besten, was die Liga zu bieten hat. Ihn sollten unsere Abwehrspieler in keiner Sekunde aus den Augen verlieren.

Auch die neu hinzu gekommenen Modellathleten Timo Conde (SpVg Erkenschwick) und Peter-Rios Pfannenschmidt (VfB Günnigfeld) bringen Wucht und Torgefährlichkeit mit in die Glücksburger Straße. Zusammen mit den beiden Abwehrrecken Christopher Schmidt und Kai Strohmann bilden sie auch bei Standards ein torgefährliches und großgewachsenes Quartett.

Kühn, mutig und auswärtsstark

Das die Mannschaft von Coach Daniel Oehlmann mit ihrer offensiven Aufstellung und Herangehensweise eine Durchlässigkeit nach hinten hat, bleibt natürlich nicht verborgen. Zumal mit Henning Wartala der beste Sechser verletzt ausfällt.

Und da unsere Mannschaft nicht für eine passive Spielweise konzipiert ist, sollte darin auch die Chance unserer Elf liegen. Gute und aufmerksame Abwehrarbeit sind Grundvoraussetzung! Aber das alleine wird nicht reichen, weil es gegen die Bochumer Offensivakteure schwierig wird alles restlos weg zu verteidigen.

Nach dem Willen von Erfolgscoach Dragan Petkovic sollen nach Ballgewinnen mutige Angriffe erfolgen. Die Offensiv- und Auswärtsstärke der letzten Saison soll auch auf höherem Westfalenliganiveau zum tragen kommen. Natürlich wollen Merz, Nweke & Co auch wieder eigene Treffer (siehe Foto) bejubeln.

Zumal Trainer Dragan Petkovic und Sean White personell (bis auf Denis Rödel) aus dem Vollen schöpfen können.

Die Vorzeichen deuten auf eine attraktive Begegnung mit zahlreichen Torszenen hin. Man darf gespannt sein.

Fahrgemeinschaften für die Fans

Wer von den mitreisende Anhänger Lust hat, kann sich um 13:30h im Dröscheder ESO-Stadion mit den anderen Auswärtsfahrern treffen. Von dort aus können dann Fahrgemeinschaft gebildet werden. Die Fahrt bis zum Platz in Bochum dauert ca. 40 Minuten.

Wer bis zum Donnerstag kein Ticket in Dröschede erworben hat, kann das am Sonntag in Wiemlehausen immer noch tun. Dann muss der Eintrittspreis und die Datenerfassung dort vor Ort erfolgen. Eine frühzeitige Anreise ist wegen der 300er Grenze dann aber empfehlenswert.

 

Wir sehen uns am Platz!

 

 

 

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