WR Iserlohn | 09.03.2019 | Seite 27


Die begehrte Trophäe entzückt auf ihrer Deutschland-Tour Jung und Alt

Iserlohn. Die Kleinen machten große Augen, und auch in den Gesichtern der Erwachsenen war die Besonderheit des Augenblicks abzulesen: Mit dem DFB-Pokal kam am Donnerstag eine der begehrtesten Trophäen des deutschen Sports nach Iserlohn. Als Sponsor des Pokalwettbewerbs hatte die Ergo-Versicherungsgruppe von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Fußball-Bund die „DFB-Pokal-Tour“ ins Leben zu rufen. Martin Zwara, Inhaber des Versicherungsbüros an der Mendener Landstraße, bewarb sich und hatte Glück: Er gewann nicht nur einen der wenigen Termine, bei ihm startete sogar die Tour.

Die Räume der Geschäftsstelle platzten beinahe aus allen Nähten, auch weil eine ganze Fußballmannschaft eingeladen war. Die F3-Jugend von Borussia Dröschede, die für Zwaras Versicherungsbüro auf ihren Trikots wirbt, stand natürlich mit Pokal im Mittelpunkt. „In zehn Jahren dürft ihr ihn auch mal in den Händen halten“, sagte Sergio Herrero, der die Sieben- bis Neunjährigen gemeinsam mit Michael Kulczynski trainiert, zu seinen Jungs. Dazu müssten sie das Pokalfinale gewinnen, denn am Donnerstag galt für alle Besucher: nur gucken, nicht anfassen. Die Trophäe stand innerhalb eines verschließbaren Glaskastens. Selbst Peter Baumann, der die Pokaltour organisiert und dafür sorgt, dass der Cup sicher von A nach B gelangt, hat in noch nie berührt. „Wenn ich ihn trage, muss ich Handschuhe anziehen.“

Die Nachwuchsfußballer zeigten sich beeindruckt von dem vielen Gold. Gesehen haben sie ihn alle schon einmal, aber um welchen Wettbewerb handelte es sich nochmal? Mit der Champions League, wie einige vermuteten, lagen sie dann doch daneben. Wahrscheinlich gab es kein zweites Objekt in Iserlohn, das an jenem Tag häufiger fotografiert wurde, obwohl der Pokal nur vier Stunden zu sehen war. Einige Geheimnisse ließen sich dennoch entdecken:

Cupsieger bekommt den heutigen Pokal seit 1965

Mal Hand aufs Herz: Wer wusste schon, dass auf der „Rückseite“ die Vereine eingraviert sind, die zwar den Wettbewerb schon einmal gewannen, aber eine andere Trophäe überreicht bekamen, weil der heute bekannte Pokal erst seit 1965 verliehen wird? Ein Blick in den Pott kann auch nicht beliebig häufig geworfen werden. Und überhaupt: War das nun der „echte“ Pokal? „Ja“, bestätigte Christoph Nagel, Bezirksdirektor, der Ergo-Gruppe: „Es ist das Exemplar, was den siegreichen Mannschaften überreicht wird. Er ist uns direkt von Eintracht Frankfurt übergeben worden.“ Gut zwei Monate tourt der Pokal noch durch die Republik – am 25. Mai muss er anlässlich des Endspiels wieder in Berlin sein.

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