Als die Mannschaft kurz nach dem Abpfiff zu den rund 40 stimmgewaltigen Anhängern der Borussia eilte, um mit den begeisterten Support freudetrunken die Welle zu zelebrieren, kannte die Ausgelassenheit bei  Spielern und Anhängern keine Grenzen mehr.

Mit dem 1-3 (0-0) Auswärtssieg bei der heimstarken Concordia Wiemelhausen hatten vorher nur die wenigsten gerechnet.

Umkämpfte erster Durchgang

In der ersten Hälfte ergab sich vor 300 Zuschauern ein intensiver, zweikampfbetonter Schlagabtausch. Concordia Wiemelhausen hatte in den ersten 25. Minuten etwas mehr vom Spiel.

Die Heimmannschaft sammelte mit körperlicher Präsenz und Wucht in der Luft mehr erste und zweite Bälle ein. Dadurch entstand ein leichtes Übergewicht und es kam zu  Flanken, Ecken und Freistößen für die Heimischen.

Erst ab Mitte der ersten Hälfte kam unser Team, mit ihrem typischen Spiel, besser in die Partie und konnte die Bälle sicherer in den eigenen Reihen halten.

Das große Plus gegenüber der Vorwoche war am Sonntag, dass unser Team großartig und fast fehlerfrei verteidigte.

Die Defensive um die umsichtigen Innenverteidiger Patrick Eick und Lennard Merz agierte tadellos. Zudem gewannen die Beiden fast alle wichtigen Duelle in der Luft und am Boden. Stark auch Kubilay Tekin, der seine gute Defensivleistung später sogar noch mit einem Treffer krönte.

Und wenn unser Team sich mit schnellen und flachen Kombinationen befreite und in die Tiefe gelangte, wurde es sofort brandgefährlich.

Nach zwei Durchbrüchen am Flügel von Niko Friedberg und Kubilay Tekin verpasste Kingsley Nweke vor dem Tor jeweils nur hauchzart die Führung. Kurz vor der Pause wurde zudem ein Schuss von Haris Dzafic soeben noch vor der Linie geklärt.

Drei Chancen hatte jedoch auch Wiemelhausen auf der Habenseite der 1. Hälfte. Alle in Person von Torjäger Xhino Kadiu. Der traf  per Kopf die Oberkante der Latte und zweimal scheiterte er am guten Dustin Heberlein. Somit war das Remis zur Pause Leistungsgerecht.

Draufgängerische zweite Hälfte

Nach dem Wechsel war unsere Mannschaft dann sofort da! Trainer Dragan Petkovic und Sean White hatte das Anlaufverhalten verändert und davon waren die Gastgeber sichtlich überrascht. Es gelangen höhere Ballgewinne und im Anschluss daran wurde flacher kombiniert und vermehrter die Tiefe gesucht -und gefunden.

Die Führung hing mehr als in der Luft. Aber zunächst verpassten diese zweimal Kingsley Nweke und Niko Friedberg mit ihren Möglichkeiten.

Aber in der 57. Minute war es dann soweit. Eine intelligente Spieleröffnung von Lennard Merz verschaffte Haris Dzafic den Raum für einen Pass in die Tiefe auf Pascal Urumis. Dessen präzise und flache Hereingabe verwertete Kingsley Nweke aus kurzer Distanz. Ein Tor wie aus dem Lehrbuch!

Und Dröschede blieb am Drücker. Angetrieben von den lautstarken Gästefans drängten sie auf die Vorentscheidung. Und die besorgte dann Kubilay Tekin (67.) nach gefühlvollem Pass von Haris Dzafic.

Im Verlauf der weiteren Spielzeit fügten sich auch die eingewechselten Kräfte Mert Muzak, Marcel Kempny, Malte Heesmann und Dominic Fromm gut ins Team ein und gaben der Mannschaft zusätzliche Frische und Energie für die wichtige Crunche-Time.

Aber wieder aus dem Nichts, genau wie in der vergangenen Woche, gab es in der 73., Minute einen berechtigten Foulelfmeter für die Gastgeber. Zunächst parierte Dustin Heberlein glänzend gegen Kadiu, aber gegen den Nachschuss von Schwindt war er machtlos.

Jetzt machte die Concordia Druck, doch die größte Chance hatte Lennard Merz mit einem wuchtigen Kopfball aus kurzer Distanz. Den parierte Torwart Thorben Schmidt jedoch glänzend.

Torjäger Xhino Kadiu (88.) testet auf der anderen Seite noch einmal das Aluminium -und die Nerven der Dröscheder Anhänger.

Doch dann wurde der eingewechselte Youngster Marcel Kempny in der Nachspielzeit im Strafraum gefoult. Den fälligen Strafstoß verwandelte der andere Youngster Mert Muzak (94.) zum umjubelten und hochverdienten Endstand. Der Rest war Freude pur.

Tabelle sorgt für Aufsehen

Geschmunzelt wurde später noch über die aktuelle Tabelle der Westfalenliga. In der sind die heimischen Westfalenligisten FC Iserlohn und Borussia Dröschede sowie der Nachbar SV Hohenlimburg 10 punktgleich auf den ersten drei Plätzen zu finden.

Natürlich ist das nur eine Momentaufnahme und nach zwei Spieltagen keineswegs repräsentativ. Aber der heimische Westfalenliga-Fußball war in den letzten Jahren nicht gerade vom Erfolg verwöhnt und kann positive Augenblicke sicher gut genießen und vertragen.

Und warum soll es nicht -zumindest nächste Woche noch- so weiter gehen?

 

 

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