Was für ein Spektakel war das denn am gestrigen Sonntag in Dröschede? Mit diesem Torfestival dürfte vorab sicher niemand gerechnet haben.

Aber der 5-4 (2-1) Erfolg gegen den SV Sodingen passte nach dem Spiel natürlich all denen gut in den Kram, die mit der Borussia aus Dröschede fieberten. Entsprechend ausgelassen war auch der Jubel und die Stimmung nach dem Schlusspfiff.

Knisternde Spannung auf den Rängen

Die positive Energie auf der Tribüne war von der ersten Minute an spürbar und entlud sich vor allem bei den Treffern und Chancen  der Heimmannschaft.

Insgesamt 300 Zuschauer hatten für einen perfekten Rahmen gesorgt und durften sich im Nachhinein für ihr Kommen beglückwünscht haben. Aber auch die rund vierzig Sondingen-Fans hatten ihre Erfolgserlebnisse. Vier Treffer auswärts erlebt man sicher nicht aller Tage. Die Schlachtenbummler aus Herne waren zudem freundliche und angenehme Gäste.

Schön war auch, dass sich fast die komplette Basketballmannschaft der Iserlohn Kangaroos zur Unterstützung eingefunden hatte. Und das zahlreiche Ex-Spieler zum Support gekommen waren. Ex-Spielmacher Jens Meyer war sogar extra von seinem Wohnort Bochum angereist, um bei dem Westfalenliga-Comeback die Daumen zu drücken! 

Moral nach frühem Rückstand

Nach dem frühen Rückstand in der 2. Minute durch Michel Post bewies unsere Mannschaft Moral und übernahm das Kommando. Patrick Eick (9.) zeigte Abstauberqualitäten, als er eine Hereingabe von Lennard Merz aus kurzer Distanz einnetzte.

Der Druck nahm weiter zu und nach einem gelungenen Pressing samt Umschaltspiel steckte Niko Friedberg zum optimalen Zeitpunkt in den Lauf von Torjäger Kingsley Nweke und der schob sicher zur Führung (27.) ein. Zwei weitere Großchancen durch Aziz Slimi und Haris Dzafic folgten. Hinzu kam Kingsley Nwekes Dreichfach-Chance. Dem stand ein Lattenkopfball von Sodingen gegenüber. Die Pausenführung hätte durchaus ein- oder zwei Tore höher ausfallen dürfen.

Starke Impulse von der Bank

Auch nach dem Wechsel bestimmte unsere Mannschaft die Szenerie. Aber weitere Großchancen durch Aziz Slimi und Eduardo Hiller blieben ungenutzt. Aus dem nichts kamen dann die Gäste zum Ausgleich durch einen fragwürdigen Foulelfmeter von Torjäger Tugrul Aydin (64.).

Aber auch von der Bank aus kann man ein Spiel entscheiden. Ein Prädikat, dass im Verlauf der Saison noch sehr wertvoll für den Gesamterfolg werden kann. Wechselglück gehört natürlich dazu. Der vier Minuten zuvor eingewechselte Mert Muzak ließ im Strafraum abgezockt zwei Sodinger stehen und schob zur erneuten Führung (68.) ein. Und mit Dominik Fromm traf noch ein eingewechselter Spieler zum 5-3 (94.). 

Atemberaubende Crunch-Time

Aber dazwischen lagen noch aufregende zwanzig Minuten. Nach Vorarbeit von Anas Lemrini erzielte Lennard Merz in der 73. Minute zunächst die vielumjubelte 4-2-Führung.

Doch wer zu diesem Zeitpunkt geglaubt hatte, dass die Ampel endgültig auf Grün umgeschlagen war, sah sich getäuscht. In der 80. Minute war Maurice Post mit einem Heber erfolgreich und das Zittern um den ersehnten Premierenerfolg fing an.

Und als die Gäste in der 95. Minute das oben beschriebene 5-3 noch Mal durch den Anschlusstreffer von Moritz Felber beantwortete, war es gut, dass Schiedsrichter Cremer die Partie unmittelbar danach beendete.

Individuelle Fehler in der Defensive

Positiv war, dass die Mannschaft sich rund zwölf gute -bis sehr gute Torchancen heraus spielen konnte. Und unser Team steckte mehrfach Rückschläge weg und bewies Nehmerqualitäten. So konnten auch die individuellen Fehler von einzelnen Spielern ausgebügelt werden. Und das ist wichtig für den Zusammenhalt und das Teamgefühl.

Natürlich muss die Fehlerquote aber in den nächsten Partien deutlich sinken. Eine Prise Premieren-Nervosität sei erlaubt. Die war gerade bei unseren Jüngsten spürbar und ist auch ein Stück weit verständlich. Der Sieg sollte hier aber schnell dabei helfen, dass die nötige Sicherheit einkehrt.

 

 

 

 

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