Herren: Bor. Dröschede - TuS Erndtebrück II 1 : 2 (0 : 1)

Quelle: IKZ, Lokalredaktion vom 19. 11. 2018

 
Borussia Dröschede patzte erneut beim 1:2 gegen Erndtebrück II.
 

Naive Abwehrleistung begünstigt höchst glücklichen Sieg der Erndtebrücker Reserve im Kellerduell.

Bitterer kann eine Niederlage kaum zustande kommen. Erneut in der Nachspielzeit kassierte Borussia Dröschede in einem Kellerduell, diesmal gegen die Erndtebrücker Reserve, eine Niederlage.


Fußball-Landesliga: Borussia Dröschede - TuS Erndtebrück II 1:2 (0:1). Zum Abschluss der Hinrunde läuten auf der Emst die Alarmglocken. Die auf den Relegationsplatz abgerutschte Elf von Trainer Dragan Petkovic hat zahlreiche Probleme. Das offenkundigste liegt in der Defensive. Das machte auch die Partie gegen die Siegerländer deutlich. Der ausgekochte Ruzgis aus dem Kader des Oberligateams reichte da im Zusammenwirken mit dem Japaner Yamazaki, ebenfalls aus der Ersten, aus, um die dringend benötigten Zähler im Stile einer Punktlandung auf der Emst einzufahren.

Es waren noch keine fünf Minuten gespielt, da hieß es bereits 0:1. Ruzgis hatte sich einmal gedreht, und das reichte aus, um sich frei vor Keeper Sinesi die Ecke aussuchen zu können. Dieser Vorteil kam den Gästen gerade recht, konnten sie sich danach doch aufs Verteidigen und Kontern konzentrieren.

Nach frühem Rückstand gab es viel zu wenig Druck

Die Gastgeber benötigten allerdings zu lange, um Druck zu entfachen. So blieb es bei einer einzigen Chance durch Chaoui (45.). Neun Minuten zuvor holte Sinesi Kempers Kopfball auf das eigene Tor aus dem Winkel.

Mit deutlich mehr Elan kam die Borussia aus der Kabine. Dass der 37-jährige Ersatzkeeper des TuS nicht der sicherste war, fiel den Gastgebern erst jetzt auf. Zaghaft wurde nun versucht, das zu nutzen.

Das Spiel hätte aber entschieden sein können, wenn Renners Schuss an den Innenpfosten nicht ins Feld zurückgeprallt wäre (68.). Doch dann hatte Mustajbasic einen guten Moment und donnerte das Leder zum 1:1 in die Maschen. Der TuS offenbarte nun konditionelle Probleme, während die Dröscheder marschierten. Y. Bouaich jagte das Leder Zentimeter über die Querlatte (85.). Der erkrankte, erst spät eingewechselte Alaiz knallte den Ball unter die Querlatte, doch der sprang von der Linie wieder ins Feld (86.).

Und schließlich folgte dieser allerletzte Vorstoß der Gäste, den die Borussia nur auf Kosten eines Freistoßes gestoppt bekam. Aus 30 Metern drohte da auch nicht die große Gefahr, doch die Erndtebrücker nutzten die Unerfahrenheit der Dröscheder Defensive. Erneut Ruzgis bekam den Ball maßgerecht serviert und köpfte zum Siegtreffer ein.

 

Frauen: Bor. Dröschede - VfL Billerbeck 1 : 1 (1 : 0)

Selten haben Borussias Frauen einen Gegner in der Westfalenliga so beherrscht wie den VfL Billerbeck. Unzählige hochkarätige Chancen blieben ungenutzt, wurden tlw. kläglich vergeben. Die Zuschauer rauften sich die Haare. Schon vor dem 1 : 0 durch feinen Kopfballtreffer von Christina Groß gab es Chancen zur Führung. Egal welche Spielerin beteiligt war - alle vergaben weitere Tore. 2 - 3 Mal wurde die teils schon am Boden liegende Gästetorhüterin angeschossen. Statt das leere Tor zu treffen ging das Leder an den Pfosten, vorbei oder wurde noch auf der Linie geklärt. Die Gäste hätten sich über einen 3 - oder 4 - Tore - Rückstand nicht beklagen können. Wie so oft, folgte die Strafe auf dem Fuß: mit dem zweiten gefährlichen Vorstoß erzielte Billerbeck in der 88. Minute den so was von unverdienten Ausgleich. Es war einfach nicht zu fassen.

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