Borussia Dröschede - VfL Bad Berleburg 6:2 (2:2)

Quelle: IKZ, Sportredaktion vom 26. 3. 2018

Dröscheder ziehen sich nach zwei Abwehrpatzern selbst aus dem Schlamassel und siegen noch 6:2.

Das Resultat klingt eindeutig, aber der 6:2-Erfolg von Borussia Dröschede über den Tabellensiebten Bad Berleburg, mit dem man nun die Plätze tauscht, hat dennoch einen Schönheitsfehler, und das waren fünf haarsträubende Minuten vor der Pause.

Eigentlich lief alles nach Plan auf der Emst. Die Gastgeber wirkten lauf- und kombinationsfreudig, spielten sich gegen robuste Siegerländer eine Chance nach der anderen heraus. Doch ganz gleich, ob Schulz, Slimi, Urumis oder Eick: Alle verpassten ihre erstklassigen Einschussmöglichkeiten.

Besser machte es Rödel, der die Kugel im Fallen optimal traf und mit dem 1:0 (34.) für die scheinbare Erlösung sorgte. Nur drei Minuten später leistete Urumis erstklassige Vorarbeit, Bouaich musste nur noch voll­enden, was auch gelang (37.).

Danach folgte allerdings ein totaler Dröscheder Stromausfall. Sorglos bis phlegmatisch agierte die Abwehr, so dass Benyagoub nur einzuschieben brauchte (40.). Vier Minuten später stellten sich die Gastgeber nicht besser an, und Benyagoub bedankte sich erneut. So wurde eine eindeutige erste Spielhälfte komplett auf den Kopf gestellt.

„Da waren wir eigentlich am Boden und mental am Ende“, räumte Borussen-Trainer Andreas Friedberg ein. Doch das Team zog sich am eigenen Schopf aus dem Dilemma, sendete mit Mustajbasics Volleyschuss, der knapp am Tor vorbeistrich, ein erstes Lebenszeichen (57.). Nur eine Minute später war Eick bei einer Ecke per Kopf zur Stelle und markierte die erneute Führung.

Dröschede drängte weiter. Als Berleburg kollektiv abseits reklamierte, spielte Bouaich weiter und schob sauber zum 4:2 ein (65.). Im Normalfall wäre das wohl die Entscheidung gewesen, doch die Ereignisse aus Halbzeit eins waren schließlich zu frisch. Daher ließ beim Anhang der Borussia die Anspannung noch nicht nach, wenngleich sich die Hintermannschaft jetzt stabiler präsentierte.

Urumis verfehlte nach sehenswertem Schuss das Tor knapp (76.). Eine Minute später spielte er auf Slimi, der mit dem 5:2 die letzten Zweifel beseitigte. Spätestens jetzt waren die Gastgeber wieder obenauf und obendrein in Torlaune. Den Schlusspunkt setzte der kurz zuvor eingewechselte Schwab mit seinem Treffer zum 6:2 (90.). Wenig später durfte der Sieg gefeiert werden.

Dröschede richtet am 1. Mai den Pokal-Finaltag aus - Ran an die Pötte

Am kommenden Dienstag, den 1. Mai richtet unser Verein den Pokal-Finaltag der Frauen in Dröschede aus. Toll, dass unsere beiden Damen-Teams das Kreispokalfinale in ihrem Klassement erreicht haben.

Da will unsere Erste auch gerne hin. Im Halbfinale steht am besagten Dienstag aber noch Ligarivale BSV Menden im Weg. Bereits für das Endspiel qualifiziert hat sich der FC Iserlohn. Die Waldstädter gewannen in der vergangenen Woche beim SV Deilinghofen.

Natürlich erhoffen sich die Verantwortlichen in Verbindung mit dem Feiertag, dass am Mittag und Nachmittag auch viele Wandergruppen in Dröschede Zwischenstation machen, bzw. den Tag dort in gemütlicher Atmosphäre  ausklingen lassen.

Kulinarische Leckereien vom Grill sind reichlich vorhanden. Für das leibliche Wohl wird im ESO-Stadion bestens gesorgt. Borussia Dröschede freut sich auf einen stimmungsvollen Pokal-Tag mit einer großen Kulisse.

 

"Ran an die Pötte"

 

Die Paarungen und der Zeitplan:

 

12:30h,

Finale der 2. Frauen: 

Bor. Dröschede II - SV Oesbern II

 

15:00h,

Finale der Frauen:

Bor. Dröschede I - SV Oesbern I

 

17:30h,

Halbfinale der Herren:

Bor. Dröschede - BSV Menden

 

 

 

Starker Auftritt in Altenhof - Donnerstag endet Auswärtsmarathon in Hünsborn

Eine bärenstarke Auswärtsleistung bot gestern unsere Erste beim FC Altenhof. Die Mannschaft dominierte über die gesamte Spielzeit, hatten erstklassige Chancen in Hülle und Fülle und gewann am Ende mit 3-1 (0-0).

Man merkte der Mannschaft an, dass sie die katastrophalen 30 Minuten von der Donnerstag-Partie in  Werdohl ausbügeln wollte. Und das gelang unsern Jungs auch hervorragend. Defensiv spielte unser Team hochkonzentriert und fast fehlerfrei. Mehr als zehn rausgespielte Torchancen zeugten auch von einer ansprechenden Offensivleistung. Wenn es überhaupt etwas zu kritisieren gab, dann die unterdurchschnittliche Chancenverwertung.

Aber Mannschaft und Trainer waren nach der Partie hocherfreut über die Leistung und das Ergebnis. Entsprechend stimmungsvoll ging es nach Spielende in der Kabine und auf der Rückfahrt zu.

Am kommenden Donnerstag findet nun der aktuelle Auswärtsmarathon mit drei Auswärtsspielen in acht Tagen seinen Abschluss. Dann reist unsere Mannschaft zum RW Hünsborn. Die Gastgeber haben aktuell noch zwei Spiele in der Hinterhand und können am Donnerstag mit einem Heimsieg wieder auf Platz Drei vorrücken. Anstoß ist in der Rheinauer Str. in Wenden um 19:00h.

Reisen nach Hünsborn haben sich in den vergangenen zehn Jahren für unser Team kaum gelohnt. In 2011 und 2016 gab es Mal ein Remis. Ansonsten machte sich unsere Mannschaft  ausschließlich mit leeren Händen zurück auf die einstündige Heimreise.

Unsere Trainer Dragan Petkovic und Andreas Friedberg interessiert diese Statistik jedoch rein gar nicht. Die Beiden wissen, dass der eigenen Mannschaft aktuell noch drei - vier Punkte zum sicheren Klassenerhalt fehlen. Mindestens einen will das Duo daher aus Wenden entführen. Zumal Hünsborn in der bisherigen Rückrunde nicht mehr ganz so stabil wie in der Hinrunde wirkt. Ganz entscheidend kommt es laut Petkovic/Friedberg darauf an, die defensiven Luftduelle und die darauffolgenden zweiten Bälle zu gewinnen. Hünsborn hat einen sehr physischen Spielstil und ist gerade in der Luft, bei Standards und Flanken sehr gefährlich.

Der Sieg in Altenhof war erfreulich, wurde jedoch auch teuer bezahlt. Marcello Sinesi zog sich einen Adduktorenriss zu. Das bedeutet für Marcello leider das vorzeitige Saisonende. Und mit Denis Rödel (fünfte Gelbe) und Onur Tekin (zehnte Gelbe) kommen zwei weitere Ausfälle hinzu. Ferner fehlen Haris Dzafic, Mert Saygin, Aziz Slimi (alle verletzt) und Julian Schmahl (Flitterwochen). Von unserer U19 stoßen Johannes Thiemann und Eduardo Hiller zum Kader für Donnerstag.